Trockener Sommer: Steigende Butterpreise

by | Sep 11, 2018

Herrlich, es ist immer noch Sommer, dieses Jahr besonders lang, warm und trocken. Dieser Sommer hinterlässt aber auch unschönen  Spuren. Und das nicht nur auf den Feldern der Bauern, wo Ernten ausfallen und das Futter knapp wird, sondern auch in deinem Geldbeutel.

Die Folgen: Butterpreise steigen 

Derzeit kostet das 250-Gramm Päckchen Butter 1,95 Euro in Supermärkten und bei Discountern. Damit liegt der Preis nur vier Cent unter dem bisherigen Höchststand im vergangenen Herbst.

Der Grund für den Preisanstieg: Die Kühe gaben wegen der anhaltenden Hitze weniger Milch. Deswegen wird das Angebot in den Molkereien knapp, die daraus Käse, Joghurt oder eben Butter machen. Weil wir aber genauso viele Milchprodukte kaufen wollen wie sonst auch, heißt knapp nichts anderes als teuer.

Die Preise in den Läden sind seit Anfang September wieder angestiegen. Derzeit verhandeln Molkereien und Supermarktketten über die Preise für die nächsten Monate. Schon jetzt lässt sich ein Trend erkennen: Seit Januar liegen die monatlichen Durchschnittspreise über denen der jeweiligen Vorjahresmonate.

Wie kommt ein Preis zustande?

Ein Preis ist immer das Ergebnis von Angebot und Nachfrage.  Das Angebot an Milch ist gesunken, weil die Deutschen aber gerne Milchprodukte wie z. B. Butter essen, ist die Nachfrage unverändert hoch. Das Angebot dürfte aber in den nächsten Monaten zurückgehen – und damit wird der Butterpreis wohl weiter steigen. Das gleiche gilt auch für alle anderen Milchprodukte. Auch Joghurt, Käse oder die Milch selbst könnten also bald teurer werden.

Trotz der höheren Preise ist die Nachfrage der Verbraucher als gut zu bezeichnen. Nicht zu vergessen, wenn erst Herbst und Winter Einzug halten, nimmt der Verbrauch an Butter üblicherweise zu. Wer will schon auf leckeres Weihnachtsgebäck oder Christstollen verzichten und an Butter sparen.