My Finance Coach Blog | 10.05.2017

Schön fürs Selfie

Heute schon ein Selfie gepostet? Bestimmt hast du vorher in den Spiegel geschaut und evtl. noch mal Lippenstift aufgelegt. Auch wenn sie oft aussehen wie Schnappschüsse, werden Selfies oft bis ins kleinste Detail durchgeplant. Seit Celebrities, wie Taylor Swift,  Cara Delevingne oder Kylie Jenner, ihre selbst geknipsten Fotos regelmäßig auf Instagram und Facebook teilen, ist der Trend zum festen Bestandteil unseres Alltags geworden.

Dass auch gerne mal mit Photoshop und Filtern nachgeholfen wird, um das perfekte Ergebnis zu erzielen, weiß eigentlich jeder. Was mich dann aber doch überrascht hat: Nicht nur die Selfies von Prominenten sondern auch die von uns gewöhnlichen Usern machen die Beauty Branche reich!

Kosmetik boomt wie schon lange nicht mehr. Lippenstifte, Lidschatten & Co. bewegen jährlich 58 Milliarden Dollar. Vor allem junge Mädels wollen immer bereit für Selfies sein. Auf YouTube zeigen Vloggerin wie Frauen sich schminken sollen. Ein Mega-Trend – und ein Mega-Geschäft.

Der Markt für Make-Up boomt. Und vor allem die sozialen Medien treiben das Geschäft mit Grundierung, Lippenstiften und Maskara. Nach einer Studie der Marktforschung Euromonitor ist der Markt für so genannte Cover-Up-Kosmetik – also alle Produkte rund um die Augen, Make-Up, Lippenstifte und Nagellack seit 2011 um ein Drittel gewachsen. Im vergangenen Jahr nahmen die Hersteller mehr als 53 Milliarden Euro ein.

Highlights Deutschland:

  • Der Umsatz im Segment „Dekorative Kosmetik“ wird 2017 etwa 1.725 Mio. Euro betragen.
  • Laut Prognose wird im Jahr 2020 ein Marktvolumen von 1.883 Mio. Euro erreicht; dies entspricht einem jährlichen Umsatzwachstum von 3,0%.
  • Umgerechnet auf die Bevölkerungszahl werden in diesem Markt im Jahr 2017 etwa 21,45 Euro pro Kopf erlöst.

Für viele Menschen sind Selfies ein Mittel, um sich im Chat, auf Facebook, Instagram oder Snapchat zu inszenieren. Auf Social-Media-Plattformen wie YouTube oder Instagram sind besonders Frauen erfolgreich, die Beauty-Produkte, Looks und Fashion zeigen, testen, empfehlen und ihre Outfits präsentieren. Sie sind eine Inspiration für ihre Follower und damit wertvolle Werbeträgerinnen für Unternehmen.

Die Kosmetikindustrie setzt im Werben vor allem um jugendliche Kunden nach eigenen Angaben immer stärker auf Blogger und sogenannte „Influencer“.  Einige von ihnen legen dabei tatsächlich Wert auf Unabhängigkeit, andere lassen sich für ihre Dienste bezahlen. Ein einziger Post eines deutschen Beauty-Influencers auf Instagram hat einen deutlichen Marktwert. Zeigt beispielsweise mrsbella ein Produkt auf Instagram, erzielt sie eine Reichweite, für die ein Unternehmen durchschnittlich rund 6.000 US-Dollar an Werbebudget ausgeben müsste.

Mehr Lippenstift wegen Instagram-Filter

Vor allem in den USA und Großbritannien, aber auch in Deutschland und Frankreich wächst der Markt rasant. Welche Produkte besonders gut gehen, das bestimmen auch die Filter, die Nutzer auf Instagram verwenden, beobachtet Hannah Symons von der Marktforschung Euromonitor. „Die Filter heben starke Farben besonders hervor. Deshalb sind Lippenstifte und buschige Augenbrauen derzeit so angesagt“, erklärt sie.  Nach der dezenten Lipgloss Zeit sind Lippenstifte wieder in, weil sie gut auf Instagram-Bildern wirken. Allein der Markt für Lippenstifte ist innerhalb von fünf Jahren weltweit um 42 Prozent gestiegen.

 

Ein Thema für Ihre Schüler?

Setzen Sie als Lehrkraft genau hier an und behandeln beispielsweise das Modul Kaufen in Ihrem Unterricht! Was ist der Unterschied zwischen Brauchen und Haben-wollen? Brauchen wir wirklich die gerade angesagten Klamotten, die trendigen Kosmetikprodukte, das neue Smartphone oder wollen wir es nur haben? Wie ist Werbung aufgebaut und wie unterscheidet sich diese von Schülerinnen und Schülern als Zielgruppe von der, die Erwachsene ansprechen soll? Woran erkennt man das? Auch schön – wenn wir gerade mal dabei sind – würde sich dann Planen und Sparen anbieten.

Sollten Sie zwar Interesse an den Modulen, aber weniger an Unterrichtsvorbereitungen haben, laden Sie doch zu einem Klassenbesuch ein und Experten aus der Wirtschaft führen durch die jeweilige Unterrichtseinheit.  Oder wir laden Sie gern zu einer Lehrerfortbildung zu diesen und anderen Themen ein – selbstverständlich kosten– und werbefrei. Treten Sie mit uns in Kontakt!

Geposted von
Karin Paprotta
Nicht so meinsNützlich & HilfreichMega!
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