My Finance Coach Blog | 12.05.2017

Muttertagswünsche

Viele Kinder werden ihren Müttern am Sonntag das Frühstück ans Bett bringen, womöglich ganz besonders im Haushalt mit anpacken, oder die Mama mit einem bunten Strauß Frühlingsblumen „überraschen“. Denn der zweite Sonntag im Mai steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Mütter. Der Muttertag ist keine Erfindung des modernen Einzelhandels oder der Werbeindustrie, wie man manchmal glauben könnte.

Tatsächlich pflegten schon die alten Griechen  den Brauch des Mutterkults  und bereits im 13. Jahrhundert feierte man in England den sogenannten „mothering sunday“.  Die amerikanische Frauenrechtlerin Julia W. Howe brachte im Jahr 1872 den Stein so richtig ins Rollen, als sie einen offiziellen Feiertag für Frauen forderte. Ihre Tochter trat in ihre Fußstapfen und kämpfte für die Idee, einen Tag zu Ehren der Mütter im Kalender zu reservieren. Belohnt wurde dieses Engagement schließlich am 8. Mai 1914, als jeder zweite Sonntag im Mai offiziell zum nationalen Ehrentag für Mütter ernannt wurde. Kurze Zeit später zog England nach und  lies den guten alten „mothering day“ wieder aufleben. Dies führte auch in Deutschland (1922) zu der Einführung des Muttertages.

Beliebte Muttertagsgeschenke

So wie wir ihn heute kennen, mit Blumen und Geschenken für die Mama, gibt es den Muttertag in Deutschland seit rund 80 Jahren. Und so wird er auch in vielen Familien gelebt.

Allerdings nicht von jedem: Jeder fünfte Erwachsene, so eine Umfrage aus dem Jahr 2016, will seiner Mama zum Muttertag nichts schenken. 18 Prozent der Befragten sehen den Muttertag nicht als Anlass, Geschenke zu verteilen, wie die repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der dpa ergab.

Fast jeder Dritte (29 Prozent) plant, seine Mutter am Muttertag mit einem Blumenstrauß zu beglücken. Immer mehr Menschen gehen nicht in den Blumenladen sondern bestellen offenbar Blumen im Internet. Das gab der Verband Bitkom bekannt. Laut einer aktuellen Studie Bitkoms vom Oktober 2016 hat im vergangenen Jahr jeder fünfte Internetnutzer (22 Prozent) Sträuße, Blumen oder Gestecke online gekauft.

Neben Blumen sind beliebte Aufmerksamkeiten außerdem gemeinsame Zeit (12 Prozent) und Schokolade oder Pralinen (9 Prozent). Etwas Selbstgemachtes denken sich hingegen nur wenige aus (5 Prozent). Minderjährige waren allerdings nicht unter den Befragten.

Frühstück ans Bett, Schokolade oder ein Blumenstrauß sind am Muttertag häufige Geschenke und natürlich freuen sich Mütter über diese Aufmerksamkeiten. In diesem Zusammenhang fand ich den aktuellen Hashtag #Muttertagswunsch bei Twitter sehr interessant.  Hier formulieren Mütter ihre konkreten Wünsche und Bedürfnisse: Und die lauten nicht Blumen, Parfüm oder neue Topflappen sondern beispielsweise mehr Anerkennung, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Lohngerechtigkeit.

Klick dich doch mal rein: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/frau-tv/video-muttertagswunsch—unsere-botschaft-100.html und frag deine Mutter was ihr wichtig ist.

 

Geposted von
Karin Paprotta
Nicht so meinsNützlich & HilfreichMega!
2 mal bewertet
Loading...

Beliebteste Beiträge

Panama Papers: Vokabelupdate
Erfahren Sie mehr.
CURE RUNNERS – Lauf um dein Leben!
Erfahren Sie mehr.
Wir feiern 1.000.000!
Erfahren Sie mehr.
What’s up with WhatsApp?
Erfahren Sie mehr.