My Finance Coach Blog | 19.09.2017

Ausgespielt

Der US-Spielwarenriese „Toys R Us“ ist pleite. Das Unternehmen stellte am Montagabend bei einem Gericht im US-Bundesstaat Virginia Antrag auf Gläubigerschutz. Dieser Antrag betrifft aber nicht die Aktivitäten außerhalb der USA und Kanadas.

Geschäfte laufen weiter

Mit dem Insolvenzantrag laufen die Geschäfte erst einmal weiter. Die Kredite werden aber zunächst nicht mehr bedient, das bedeutet, die Schulden können nicht zurückgezahlt werden.

Insolvenz bereits erwartet

Die Firma gilt damit als weiterer US-Einzelhändler, der am Druck von Online-Shops scheitert. Aufgrund der Pleite-Aussichten sollen die großen US-Spielzeughersteller Hasbro und Mattel  bereits ihre Lieferungen eingeschränkt haben, weil sie fürchteten, dass ihre Rechnungen nicht mehr bezahlt werden.

Läden weltweit

Das Unternehmen hat in den USA etwa 900 Läden. Weltweit kommt fast die gleiche Zahl hinzu. Rund 64.000 Mitarbeiter beschäftigt „Toys R Us“ rund um den Globus.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es über 90 Filialen mit rund 2.000 Mitarbeitern. 66 Filialen davon befinden sich in Deutschland.

Wieviel geben die Deutschen für Spielzeug aus?

Rund 3,1 Milliarden Euro gaben die Bundesbürger im Jahr 2016 für Spielzeug aus, laut Handelsverband Spielwaren (BVS). In den letzten Jahren haben die Ausgaben für Kinderspielzeug stetig zugenommen, wie die Grafik zeigt.

Die meisten Geschenke werden noch im stationären Handel gekauft. Der Anteil der Onlineeinkäufe beträgt 34 Prozent.

Geposted von
Karin Paprotta
Nicht so meinsNützlich & HilfreichMega!
Noch keine Bewertungen
Loading...

Beliebteste Beiträge

Panama Papers: Vokabelupdate
Erfahren Sie mehr.
CURE RUNNERS – Lauf um dein Leben!
Erfahren Sie mehr.
Wir feiern 1.000.000!
Erfahren Sie mehr.
What’s up with WhatsApp?
Erfahren Sie mehr.